Schungitwasser bezeichnet den Kontakt von Trinkwasser oder anderen Flüssigkeiten mit Schungit. Historische Beobachtungen aus Karelien und die traditionelle Anwendung in karelischen Sanatorien zeigen, dass Wasser, das mit Schungit in Berührung kommt, optisch klarer erscheint. Diese Effekte beruhen auf den physikalischen Eigenschaften des Gesteins, insbesondere seiner porösen Struktur, die organische Moleküle und bestimmte Metalle aufnehmen kann.

Für wissenschaftlich fundierte Untersuchungen wird meist Edelschungit Typ I (75-98% Kohlenstoffanteil) verwendet, da dieser Typ gleichmäßiger ist und weniger Verunreinigungen enthält. Schungit Typ II (35-74% Kohlenstoffanteil) kann ebenfalls genutzt werden, enthält jedoch einen niedrigeren Kohlenstoffanteil und mehr Mineralbeimischungen.

Laut Laborstudien zeigt Edelschungit eine messbare Fähigkeit zur Adsorption von organischen Molekülen und Metallen (Quelle: PMID: 34356354). In in-vitro- und Tierversuchen erhielten Mäuse Schungit-Wasser, um antioxidative Effekte zu prüfen. Die Ergebnisse zeigten eine Reduktion zellschädigender Stoffwechselprodukte und eine messbare Neutralisierung freier Radikale.

Zusätzlich liefern Studien zu Fullerenen und Fullerenolen wissenschaftliche Hinweise auf antioxidative Effekte und enzymatische Interaktionen (Quelle: PMID: 30320292). Die Laboranalysen belegen, dass wasserlösliche Fullerenole freie Radikale binden und bestimmte Enzyme hemmen können. Diese Forschung dient ausschließlich der wissenschaftlichen Analyse aus Laborstudien, ohne schulmedizinische Evidenz für gesundheitliche Wirkungen abzuleiten.

Die Nutzung von Schungitwasser in wissenschaftlichen oder experimentellen Kontexten basiert somit auf physikalischen Eigenschaften des Materials und nicht auf medizinischen Effekten. Edelschungit Typ I eignet sich aufgrund der höheren Kohlenstoffkonzentration besonders für Laboruntersuchungen und experimentelle Anwendungen, während Typ II für grundlegende Analysen verwendet werden kann.

Fachlich geprüfte Informationen über Schungitwasser, die verschiedenen Schungittypen und deren Materialeigenschaften, inklusive Studienhinweisen, sind auf www.edelschungit.eu sachlich dokumentiert.